Tipps rund ums Filmen

Tipps zum Umgang mit dem Urheberrecht

Bei einer Filmproduktion ist sehr genau darauf zu achten, dass keine Urheberrechte verletzt werden. Das gilt nicht nur für die Musik, sondern auch für Bilder und Texte. Die wesentlichen zu beachtenden Punkte haben wir in unseren

Empfehlungen zum Urheberrecht bei Schülerfilmproduktionen

zusammengefasst.
Eine sehr detaillierte, aktuelle und mit realitätsnahen Fallbeispielen versehene Darstellung des Umgangs mit dem Urheberrecht im schulischen Kontext bieten das Netzwerk VISION KINO und die FFA auf ihrer neuen Seite  https://www.wer-hat-urheberrecht.de/ .

Tipps zur Musik für den eigenen Film

Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Internetseiten, auf denen Musiker und Musikproduzenten ihre Musik für eine nicht-kommerzielle Verwendung in einem Film oder zu anderen Zwecken auch kostenlos anbieten. Es ist aber immer anzuraten, die Nutzungsbedingungen sehr genau zu lesen. So ist insbesondere zu prüfen, ob eine kostenlose Nutzung auch dann noch möglich ist, wenn ein Film bei Filmwettbewerben und Filmfestivals eingereicht wird.

Für Filme, die an den regionalen Filmklappen und der Niedersachsen Filmklappe teilnehmen, bietet der Film- und Musikproduzent Sascha Ende aus Hannover professionell produzierte Musik an, die Schülerinnen und Schüler kostenlos nutzen dürfen. Alle weiteren Infos und die Musikauswahl unter https://filmmusic.io.

Logo-Filmmusic

Eine Auflistung weiterer Anbieter (GEMA-)freier Musik und von freien Geräuschen  – in aller Regel mit Creative-Commons-Lizenzen – findet sich auf

Tipps zur Umsetzung eines Filmprojektes

  • Nicht mit der Länge des Films übernehmen!
    Filmbegeisterte Kids und Jugendliche wollen am liebsten gleich einen Langfilm fürs Kino drehen. Das ist natürlich utopisch. Aber auch ein Film von 15 Minuten, so lang darf ein Film für die Filmklappe maximal sein, kann schon zu einem Mammutprojekt werden. Daher genau überlegen, ob die zu erzählende Geschichte auch wirklich genügend interessanten Stoff für 15 Minuten anwechslungsreichen Film hat. Merke: Weniger ist oft mehr!
  • Längen im Film vermeiden! Auch hier gilt: Weniger ist oft mehr. Junge Filmemacher/innen verlieren sich gern in ihren Bildern. Und so kann ein simpler Vorgang in der filmischen Umsetzung in Schülerfilmen auch schon mal quälend lang(weilig) werden, weil noch diese Einstellung oder diese Perspektive oder dieser Kameraschwenk unbediengt rein soll, weil es doch so schön aussieht. Bei den Profis hält man sich in solchen Fällen gern an die Devise „Kill your Darlings“. Also: Alles, was nicht unbedingt gezeigt oder gesagt werden muss, weil es sich der Zuschauer sowieso schon denken kann, fliegt raus!

… to be continued! ?